Blitzschnell geschützt

Um kaum einen anderen Sicherheitsaspekt ranken sich so viele Mythen wie um das Thema Blitzschutz – umso wichtiger, dass der Elektrofachmann über Irrtümer und Tatsachen aufklärt und Hauseigentümer beratend zur Seite steht. Fakt ist, dass der Blitz in der Schweiz jedes Jahr rund 200 000 Mal einschlägt. Doch nicht immer auf unbewohntem Terrain. Oft genug schlagen Blitze auch in Wohngebieten ein und können grosse Sachschäden verursachen oder für die Bewohner sogar tödlich enden.

Trifft der Blitz ein Gebäude...

Blitze bedeuten eine Stromstärke von mehreren 100 000 Volt und Temperaturen bis zu unvorstellbaren 30 000 Grad Celsius. Wie gross der Schaden bei einem Einschlag tatsächlich ist, hängt stark vom getroffenen Material ab. Trifft der Blitz auf elektrisch schlecht leitendes Material – beispielsweise einen feuchten Holzbalken – verdampft das enthaltene Wasser explosionsartig. Das Holz wird auseinander gerissen. Man stelle sich den Schaden an einem rustikalen Holzhaus vor. Bei einem Blitzableiter hingegen, welcher aus gut leitendem Material besteht, fliesst der Strom sicher zur Erdung hin ab. Denn auch eine Blitzschutzanlage kann einen Einschlag nicht verhindern – wohl aber die gefährlichen Folgen.

...schützt eine Blitzschutzanlage die Bewohner

Schäden an Gebäuden durch Blitzeinschläge gehen jährlich in die Millionen. Doch ohne Blitzschutzanlagen wäre die Schadensbilanz vermutlich um ein Vielfaches höher. Die Kosten für die Blitzschutzanlage eines Einfamilienhauses belaufen sich durchschnittlich auf 1-2% des Gebäudeversicherungswertes*. Je nach Gebäude und verwendeten Materialien kann der Betrag variieren. Bei Neubauten wird die Erdung direkt ins Fundament eingebettet. Der Elektrofachmann kann auch bei diesem wichtigen Thema auf gemachte Erfahrungen zurückgreifen und berät zuverlässig. Sein Know-how ebnet den Weg zur idealen Lösung.

*Quelle GVB

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30. September 2015
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