Zentralstaubsauger – moderne Technologie statt verstaubter Systeme

Unglaubliche 12000 Kilometer legt eine Hausfrau oder ein Hausmann durchschnittlich im Leben mit dem Staubsauger zurück. Durch chronisch volle Auffangbehälter sowie aufgewirbelten Staub fühlt sich das Ganze aber eher nach 30000 Kilometer an. Grund genug, in ein zukunftsorientiertes Zentralstaubsaugersystem zu investieren.

Solide Basis

Das Herzstück eines Zentralstaubsaugers ist die Sauganlage. Sie befindet sich meist im Keller oder in der Garage – und das bringt gleich zwei Vorteile: Denn der Standort löst erstens das Platzproblem und reduziert zweitens die Lärmemission. So ist der Zentralstaubsauger trotz leistungsstarkem Motor äusserst leise in der Anwendung. Zum Basisgerät kommt ein Rohrsystem dazu, welches sich – gut versteckt – durch das ganze Haus zieht. Je nach persönlichem Bedarf, befinden sich ein bis zwei Saugdosen auf jeder Etage. Diese Dosen sind quasi die Verbindungsstelle zum Zentralstaubsauger: Der Schlauch wird eingeklickt, mit dem gewünschten Rohr sowie Aufsatz verbunden und schon geht’s los. Selbstverständlich gibt es auch Systeme, bei denen die Schläuche in der Wand verankert und ausziehbar sind. Nach Gebrauch ist das Equipment im Handumdrehen wieder richtig verstaut. Beide Varianten bieten die Möglichkeit, verschiedene Verlängerungsschläuche dazwischen zu legen.

Allergiker atmen auf

Wer mit einem Zentralstaubsauger arbeitet, profitiert neben der leichteren, kabellosen Handhabung vor allem vom cleveren Abluftsystem: Als erstes wird die Luft von groben Schmutzpartikeln befreit. In einem zweiten Schritt wird die angesaugte Luft inklusive den verbliebenen Mikropartikeln direkt ins Freie transportiert. Und das erleichtert besonders Allergikern das Durchatmen.

Kleine Helfer mit grossem Effekt

Neben der Grundausstattung des Zentralstaubsaugers, bieten Hersteller zusätzliche Funktionen für noch mehr Komfort an. So eliminiert die sogenannte «Krümel-Schublade» den Schmutz bereits am Entstehungsort: Montiert in der Küchenschublade, produziert der clevere Helfer beim Herausziehen einen Sog. So verschwinden die gesammelten Krümel blitzschnell. Wird die Schublade geschlossen, schaltet sich der Saugmechanismus automatisch ab.

Fällt doch mal etwas auf den Boden, kommt die Schmutzklappe zum Einsatz. Diese wird in die Sockelleiste integriert und saugt grob zusammengewischte Haare, Brösel und Co. direkt ins Rohrsystem. Ein- und ausgeschaltet wird die Klappe übrigens ganz einfach per Fussschalter.

  • «Krümelschublade» öffnen, Schmutzpartikel hinein wischen  und fertig!
    «Krümelschublade» öffnen, Schmutzpartikel hinein wischen und fertig!
  • Die Schmutzklappe lässt grob zusammengewischte Brösel und Co. ruckzuck verschwinden.
    Die Schmutzklappe lässt grob zusammengewischte Brösel und Co. ruckzuck verschwinden.
  • Ein Zentralstaubsauger lässt sich auch nachträglich schnell und einfach einbauen.
    Ein Zentralstaubsauger lässt sich auch nachträglich schnell und einfach einbauen.

Leistungsstark auf kleinstem Raum

Wer schon einmal Mehl oder ähnliches in der Küche verschüttet hat, der kennt die Problematik: Die feinen Partikel verschwinden in kleine, schwer erreichbare Zwischenräume und lassen sich nur mühsam wieder entfernen. Hier ist der Handstaubsauger gefragt, gewissermassen eine Miniversion des Zentralstaubsaugers. Da er sehr kompakt ist, passt er problemlos in jeden Küchenschrank und ist so schnell griffbereit. Der flexible Schlauch hat – je nach Modell – eine Reichweite von bis zu 7,5 Metern.

Umweltfreundlich in die Zukunft

Neben mehr Komfort leistet der Zentralstaubsauger auch einen Beitrag für die Umwelt. Denn der effiziente Gebrauch verkürzt die Einsatzzeit, spart Energie und somit bares Geld. Apropos Geld: Eine Investition in einen Zentralstaubsauger steigert immer auch den Wert einer Immobilie. Der Begriff «zukunftsorientiertes System» ist also mehr als berechtigt.

Eine Technologie, die sich auszahlt

Leistungsstark, hygienisch, praktisch und langlebig – kein Wunder, dass die Technologie des Zentralstaubsaugers auf dem Vormarsch ist. So verfügt bereits jeder zweite Neubau über eine solche Anlage. Und auch die Anzahl der Installationen in bestehenden Liegenschaften nimmt dank kurzer Montagezeit zu. So ist der nachträgliche Einbau innerhalb von ein bis zwei Tagen erledigt. Bei so vielen Vorteilen muss eigentlich nur noch der Preis stimmen: Ein durchschnittlich ausgestaltetes Zentralstaubsaugersystem inklusive Montage kostet zwischen 3500-4000 Franken – bei einer geschätzten Lebenserwartung von 30 bis 40 Jahren eine lohnende Investition.

Artikel schliessen
25. Juli 2016
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren