LED – Das passende Konzept für einen festlichen Lichterglanz.

Eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgt für ein wohnliches Ambiente. Doch bevor es an die Umsetzung geht, lohnt es sich für Hausbesitzer, zusammen mit einem Elektriker, ein individuelles Lichtkonzept zu erstellen. Als erstes muss klar sein, ob es sich um eine Innen- oder um eine Aussenbeleuchtung handelt. Bei einem Konzept für den Garten ist der Witterungsschutz unbedingt zu gewährleisten. Bei der Innenbeleuchtung hingegen sind vor allem folgende Fragen von Bedeutung: Wozu wird der Raum genutzt? Welche Lichtfarbe eignet sich? Wie lange bleibt das Licht eingeschaltet? Und: Sollen die Lichtquellen manuell oder per Gebäudeautomation gesteuert werden?

Damit das Licht als stimmig empfunden wird, muss es zum Verwendungszweck passen. Der Elektrofachmann weiss, dass eine intensive, direkte Beleuchtung in der Küche für das Hantieren mit scharfen Messern nötig ist, während im Garten eine indirekte, schwächere Lichtquelle ausreicht. Der Elektriker zeigt, wie man Akzente setzt, wo «warmes» Licht gefragt ist und an welchen Stellen «kaltes» besser passt.

Hochsaison für Lichterketten

Ein gutes Lichtkonzept berücksichtigt zudem Energieeffizienz und Wärmeentwicklung. Denn diese Punkte sind gerade in der Vorweihnachtszeit wichtig: Eine Lichterkette am Fenster, eine Dekobeleuchtung in Rentierform oder ein elektrischer Sternenhimmel – da kommt schnell einiges zusammen. Damit die Stromrechnung nicht auf die besinnliche Stimmung schlägt, empfiehlt der Elekroinstallateur sogenannte Licht emittierende Dioden, kurz LED. Und das aus gutem Grund: Denn die Leuchten überzeugen mit bis zu 90% niedrigerem Stromverbrauch gegenüber herkömmlichen Glühbirnen und haben eine Einsatzzeit von über 50'000 Stunden. Ist der Zenit der Lichtquelle überschritten, nimmt die Helligkeit langsam ab, statt plötzlich den Dienst zu quittieren. Somit sind LED-Leuchten in punkto Energieeffizienz unschlagbar.

Dazu kommt, dass die LED-Technologie die aufgenommene Energie fast vollständig in Lichtkraft umwandelt und deshalb praktisch keine Wärme nach vorne abstrahlt – das perfekte Material, um das Zuhause in festlichem Glanz erstrahlen zu lassen.

Passt zusammen: LED und warmes Ambiente

Bedenken, dass LED-Licht kalt oder unwohnlich wirkt, sind im Übrigen unbegründet, denn LED-Leuchten sind heute auch in gemütlichem Warmweiss erhältlich. Das entspricht ungefähr der Lichtfarbe einer herkömmlichen Glühbirne und bewegt sich zwischen 2700 und 3000 Kelvin. Zum Vergleich: Kaltweiss misst zwischen 5500 und 6000 Kelvin und ist damit tageslichtähnlich. Aufgrund seines Know-hows wählt der Elektroinstallateur genau die richtige Lichtfarbe und stimmt sie auf den Einsatzort ab.

Das richtige Licht per Fingertipp

Für noch mehr Komfort, empfiehlt es sich, die Beleuchtung an eine Gebäudeautomation zu koppeln. Der Elektriker bindet das individuelle Lichtkonzept fachgerecht in den Automatisierungsprozess ein und zeigt auf, wie persönlich vordefinierte Beleuchtungsszenarien ganz einfach per Fingertipp aktiviert oder ausgeschaltet werden. Lichterglanz auf Knopfdruck, der erst noch Energie spart – so kann Weihnachten kommen.

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05. Dezember 2016
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