Elektrotechnik – das Herzstück eines jeden Hauses

Unabhängig von der technischen Ausstattung haben alle Hausbesitzer einen gemeinsamen Anspruch: Die individuell beste Lösung. Sie muss problemlos funktionieren sowie selbstredend und einfach im Handling sein. Egal, ob der Hausbesitzer technikaffin ist oder nicht. 

Die Beratung des Elektrofachmannes hilft, die optimale Lösung zu finden und nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Dies gilt auch im Zeitalter der Internetanleitungen – und gewinnt sogar noch an Bedeutung. Denn je komplexer die technischen Systeme werden, umso grösser ist der Wunsch nach Beratung. Aus Furcht vor vermeintlicher Überforderung durch die Technik sind modernste Systeme wie die Gebäudeautomation bisher noch keine Selbstverständlichkeit. Laut Fachmann können jedoch durch mehr Informationen gängige Vorurteile und Bedenken einfach aus der Welt geschafft werden – so wird die Nachfrage nach Gebäudeautomation markant steigen.

Gebäudeautomation beim Neubau...

Am häufigsten wird die Gebäudeautomation in Neubauten installiert. Dabei ist es wichtig, dass der Elektrofachmann den Hausbesitzer über das ganze Spektrum an Möglichkeiten informiert. Daraus erschliesst sich jeweils die Planung. Mit vorausschauendem Denken und dem modularen Aufbau ist auch noch später eine schrittweise Aufrüstung möglich.

...und beim Altbau

Auch bei einer Renovation kann einiges verändert werden. Es kommt darauf an, welche Installationen bereits vorhanden sind und mit welchem System gearbeitet werden soll. Wurde vorausschauend gebaut, sind Reserve-Rohre da. Wenn nicht, kann versucht werden, die Kabel in die vorhandenen Rohre zu verlegen und die Aktoren dezentral, beispielsweise in bestehende Abzweigdosen, einzubauen. Ist dies nicht möglich, gibt es noch die Alternative der Funklösung. Bei dieser Methode ist es äusserst wichtig, die Gebäudeeigenschaften durch einen Fachmann prüfen zu lassen, um den Einsatz von Empfängern und Repeatern frühzeitig zu planen.

Intelligentes Wohnen

Ein weiterer Vorteil der Gebäudeautomation ist der reduzierte Energieverbrauch. So können beispielsweise Energiekosten gespart werden, indem beim Verlassen des Hauses mit nur einem Tastendruck sämtliche nicht gebrauchte Geräte ausgeschaltet werden. Oder die Storen richten sich nach der Sonne, so dass im Sommer keine zusätzliche Energie für das Herunterkühlen des Hauses gebraucht wird. Gleichzeitig kann die Sonne im Winter für das Aufheizen der Räume genutzt werden. Smarte Technik, die mitdenkt – bei einer Gebäudeautomation trifft der Begriff «Intelligentes Wohnen» zu 100% zu.

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27. April 2015
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