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Wenn man an Gesundheit denkt, kommen einem sofort Begriffe wie Medizin, Bewegung, Behandlungen und ein gesunder Lebensstil in den Sinn. Was dabei oft vergessen wird, ist eine gute Elektroinstallation. Mario Treppiedi, Betriebsleiter der Spinelli SA in Massagno (TI), erläutert uns die Besonderheiten dieser Kombination am Beispiel der Arbeiten, die für das neue Centromedico Bellinzona Castello durchgeführt wurden.
Im Jahr 2024 erhielt Spinelli den Auftrag, die Elektroinstallation für das neue Centromedico (medizinisches Zentrum) am Ortseingang von Bellinzona auszuführen. Das Zentrum verfügt neben Büroräumen auch über mehrere Operationssäle, einen Fitnessraum und einen Empfangsbereich. Dabei handelte es sich um die vollständige Sanierung eines alten Verwaltungsgebäudes aus den 1960er Jahren. «Wir haben daher die gesamte Elektroinstallation von Grund auf neu geplant, um sie an die neue Nutzung anzupassen», erzählt Mario Treppiedi. «In etwa eineinhalb Jahren haben wir alle notwendigen Arbeiten durchgeführt, von der Planung bis zur Inbetriebnahme», betont er stolz. «Ein Bürogebäude in ein kleines Krankenhaus mit der gesamten dazugehörigen Ausstattung umzuwandeln, ist keine einfache Sache.» Tatsächlich mussten spezielle Räume unter Einsatz spezifischer Installationstechniken geschaffen werden, ohne die äussere Struktur des Gebäudes zu verändern.
Im Hinblick auf die Energieeinsparung wurde die gesamte Beleuchtung mit LED-Lampen ausgestattet. Ausserdem wurden überall Präsenzmelder installiert, die das Licht automatisch ausschalten, wenn sich niemand mehr im Raum befindet. Wenn die Sonne zu stark scheint, fahren die Rollläden in den Büros von selbst herunter und werden so ausgerichtet, dass Licht hereinkommt, aber keine direkten Sonnenstrahlen. So lassen sich auch Kosten für die Raumkühlung einsparen. Im Winter verhält es sich umgekehrt: Die Rollläden bleiben hochgezogen, um möglichst viel Sonnenlicht hereinzulassen. Dadurch werden Kosten für künstliches Licht und Heizung eingespart.
Selbstverständlich wurde auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert, auch wenn der verfügbare Platz nicht sehr gross war. Der gesamte erzeugte Strom wird für den Eigenverbrauch genutzt. Es handelt sich um eine Anlage mit einer Leistung von 25–30 kWp. «Sie ist relativ klein, aber sehr effizient», kommentiert Mario Treppiedi.
Was die Gebäudeautomation betrifft, so bestand die Aufgabe des Unternehmens aus Massagno darin, den Mitarbeitenden im Zentrum konkret zu helfen. «Wir haben zum Beispiel eine Lösung gefunden, mit der die Ärzte/Ärztinnen während der Augenuntersuchungen die Beleuchtung direkt von ihrem Arbeitsplatz aus regulieren können, ohne aufstehen zu müssen», erklärt der Betriebsleiter. «Wir haben die Anlage um ein Bedienfeld an der Rezeption ergänzt. Von dort aus können die Ärzte/Ärztinnen die Beleuchtung einschalten, bevor sie ihre jeweiligen Sprechzimmer betreten. Das entlastet die Arzthelfer/-innen, die zuvor von einem Raum zum anderen gehen mussten, um Schalter zu betätigen.» Eine weitere Massnahme wurde eingeführt, um den Reinigungskräften das Leben zu erleichtern. In jedem Raum gibt es einen Knopf, mit dem sich alle Lampen einschalten lassen. Diese schalten sich dann von selbst wieder aus, wenn die Reinigungskraft den Raum verlässt.
Doch was hat den Auftraggeber letztlich überzeugt, sich für die Spinelli SA zu entscheiden? Mario Treppiedi antwortet: «Ich denke, es war unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Elektroinstallation in Gesundheitseinrichtungen. Im Tessin haben wir sehr viele Projekte durchgeführt, zum Beispiel in Lugano das Cardiocentro und das Ospedale Civico sowie die Kliniken Sant’Anna, Moncucco und Ars Medica. Und auch die Spitäler in Mendrisio und Bellinzona. Aber wir haben auch jenseits des Gotthards gearbeitet, unter anderem im Spital Rapperswil und in der Klinik Bethanien in Zürich.»
Wir sind gerne für Sie da
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